1. April 2019

Bürgermobil – Radeln für alle! Für mehr "Wir-Gefühl" und Teilhabe!

Wir haben es geschafft! Tausend Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Wahnsinn: 9142 € sind zusammengekommen! Was für ein sagenhafter Endspurt!

Wir haben das erste Bürgermobil jetzt bei Pedalpower in Auftrag gegeben und freuen uns riesig, wenn wir es Mitte August abholen können!

Wir haben Bürgermobil übrigens als Projekt im Wettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ eingereicht und möchten Euch bitten, uns und dann in der Voting-Phase vom 30.06. – 22.09.2019 dem Bürgermobil Eure Stimme im Voting-Wettbewerb zu geben – dann können wir mit dem Preisgeld gleich das nächste Mobil anschaffen 😉

Ab jetzt freuen wir uns über alle, die sich bei uns melden: Sei es als zukünftige Fahrgäste oder Fahrer!

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Aktueller Spendenstand: 6.500 € – und noch 10 Tage Zeit für die letzten 2.500 €!
Mit Ihrer Hilfe schaffen wir das!

Wir bedanken uns bei dem Sanitätshaus Kniesche für die großzügige Spende und die Möglichkeit, in allen Filialen Spendenbüchsen aufzustellen! Großartig!

 

Das „Bürgermobil“ macht es möglich: Kostenlose Ausflüge mit der Fahrradrikscha für zwei Passagiere, gefahren von Ehrenamtlichen oder Angehörigen. Mit dem Projekt „Bürgermobil“ setzen wir uns solidarisch für mehr Teilhabe von Menschen ein, die selber nicht so mobil sind.

Wir bitten Sie um Ihre Spende, damit dieser Traum bald Wirklichkeit wird!

Wir sammeln die Spenden über die Potsdamer Spendenplattform www.potsdam-crowd.de. Dort haben wir die Möglichkeit, für jede Spende über 10 € eine gewisse Zuzahlung von den Stadtwerken zu erhalten, bis max. 1000 € monatlich. Das Risiko dabei: Nur, wenn wir unser Sammelziel von 9000,00 € erreicht haben, erhalten wir auch die gesammelten Spenden. Erreichen wir nur 8.999 € fallen alle Spenden zurück an die Spender*innen.

Damit wir unser Ziel erreichen, folgen Sie bitte Ihrem Impuls und spenden Sie gleich, denn wir haben nur max. 60 Tage Zeit, die benötigte Summe von 9000 € zu sammeln! Zur Spendenplattform kommen Sie hier: www.potsdam-crowd.de.

Seien es ältere Menschen oder solche mit Behinderung: Der Bewegungsradius im Alltag ist oft eingeschränkt. Einen Rollator oder Rollstuhl auf Potsdams Straßen zu bewegen, ist nicht einfach und längere Ausflüge sind beschwerlich. Oft werden nur „nützliche“ Fahrten zum Arzt oder Einkauf unternommen, bzw. auch nur von den Pflegediensten und Kassen finanziert. Was fehlt, sind reine „Vergnügungsfahrten“ ins Stadtleben. Einfach mal rauskommen, sich treiben lassen, sehen, wie sich die Stadt in den Jahreszeiten verändert, was sich tut, an den Baustellen der Stadt, oder Lieblingsorte aufsuchen – wo  schöne Erinnerungen wach werden. Sonnenstrahlen, Fahrtwind, Duft der Jahreszeiten, Potsdams blühende Parks, Weihnachtsstimmung, Schiffe auf der Havel beobachten, ein Eis essen…

Inspiriert von der sich in Europa ausbreitenden Initiative „Radeln ohne Alter“, möchten wir erst eine Fahrrad-Rikscha, dann viele anschaffen (am Liebsten für jeden Stadtteil, für jedes Pflegeheim eine eigene).

Das „Bürgermobil“ soll eigens für uns in Berlin angefertigt werden von der Fahrradmanufaktur pedalpower. Wir haben uns für ein Modell entschieden, in dem die Passagiere hinter dem Fahrer oder der Fahrerin sitzen, wie in einer Kutsche, und bestens geschützt und komfortabel die Aussicht genießen können. Das „Bürgermobil“ verfügt über einen möglichst barrierefreien Einstieg, Sonnen- Wind- und Regenschutz bei Bedarf, Sicherheitsgurte, Laderaum für Rollator oder Rollstuhl und einen leistungsstarken elektronischen Motor, damit das Bürgermobil spielend leicht zu fahren ist. Durch das Fenster ist eine Unterhaltung zwischen Fahrern und Passagieren möglich.

Fahrspaß für alle Beteiligten garantiert! Für mehr „Wir-Gefühl“ und Teilhabe!
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Am 1. Mai machten mehrere Standorte von Radeln ohne Alter aus Berlin einen Ausflug nach Potsdam. Da konnten wir persönlich erleben, wie glücklich dies Projekt alle Beteiligten macht – die Passagiere und die Fahrerinnen und Fahrer. Wir durften auch mal eine Proberunde als Fahrgast drehen – ein herrliches Gefühl!

Hier kommen die Fahrgäste zu Wort.

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(Foto: Dank an Rikscha Kirchheim, die uns dies Bild zur Verfügung gestellt haben. Unsere Rikscha wird zwar etwas anders aussehen, aber das Vergnügen in den Gesichtern wird ähnlich sein.)